Ich werde mich im Artikel ueber etwas freuen, was einem alteingesessenen Windows-Benutzer nur ein muedes Gaehnen entlocken wird -- Dual-Head-Betrieb, also eine Erweiterung des Desktops auf einen zweiten Monitor. Also wuensche ich den Windows-Nutzern eine gute Nacht auf dem gemuetlichen Kissen des vom Hersteller gelieferten Treibers, der das letzte Quaentchen Effizienz aus der Graphikhardware herauszuquetschen vermag. Allen, denen nur ein mit spitzen Steinen gefuelltes Open-Source-Kopfkissen zur Verfuegung steht, hoffe ich, mit meinem Artikel ein wenig Erleuchtung bei der Konfiguration ihres X-Servers bringen zu koennen.

Es begann damit, dass ich sehnsuechtig auf ein Update des fuer mein Notebook (ueber das ich bereits im Artikel t60.html geschrieben habe) zustaendigen radeon-Treiber gewartet habe. Der ist nun endlich, so wie das gesamte Xorg-System, einem Update unterzogen worden und nun beginnt das Spiel mit mehreren Monitoren (zugegeben, bei mir bisher maximal zwei. Aber vielleicht wird das ja auch nochmal einer mehr werden...).
Ansonsten ist es momentan hoechst simpel, zu einem Dual-Head-System zu kommen:

Nun sollte auf beiden Monitoren das gleiche Bild zu sehen sein, und zwar beim kleinsten gemeinsamen Nenner, was die Aufloesung angeht. An dieser Stelle reichen die folgenden drei Zeilen, um in den Dual-Head-Betrieb zu gehen:
xrandr --output VGA-0 --off
xrandr --output LVDS --auto
xrandr --output VGA-0 --auto --left-of LVDS

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