Aus extern getriggerten Gruenden beschaeftigte ich mich neulich wieder einmal mit dem Booten von FreeBSD per PXE. Tag 1: Alles funktioniert perfekt. Tag 2: Es geht nichts mehr. Am Ende eines relativ zermuerbenden Debugging-Prozesses stand eine alte Erkenntnis. DNS ist schuld.

Was war passiert?
Am ersten Tag wurde das Notebook seit laengerem einmal wieder eingeschaltet und durfte dann als PXE-Server herhalten. Darauf laeuft ein mittlerweile wohl als aelter zu bezeichnendes

FreeBSD glas 8.0-BETA2 FreeBSD 8.0-BETA2 #2: Sun Jul 26 17:49:43 CEST 2009     root@salz:/usr/obj/usr/src/sys/GENERIC  i386
mit dem ich aber irgendwie zufrieden bin. Nochmal zur Erinnerung, was beim PXE-Boot passiert: An Tag 1 klappt alles wie am Schnuerchen. An Tag 2 kann der Bootloader erfolgreich per TFTP geladen werden und verhungert dann beim Versuch der Datenuebertragung per, NFS klaeglich. Haengt. Einfach so. Gibt irgedwann mal einen Hinweis auf RPC-Fehler 60 (TIMEOUT) aus.
Nach viel Suchen, mehr probieren und der staendigen Angst, dabei nebenbei mehr kaputtzumachen als es einbringt faellt mir schliesslich die /etc/resolv.conf in die Hand. Darin wird dem System ein DNS-Server und eine lokale Domaene angegeben, die es in der derzeitigen Umgebung ganz bestimmt nicht vorzufinden gibt. Eintraege geloescht -- alles geht wieder.
Ursache wird dann wohl die kurzzeitige Nutzung eines anderen Netzes gewesen sein...

Stichworte:


Impressum